Augenarztpraxis für Orthoptik, Kinderaugenheilkunde & Neuro-Orthoptik
Julia Schaal, dipl. Orthoptistin
  • Kinder ab 4. Lebensmonat 

  • Brillenordination bei Kleinkindern 

  • Objektive Refraktionsbestimmung mittels Skiaskopie 

  • subjektive Refraktionsbestimmung ab etwa 3. Lebensjahr 

  • Orthoptik, Sehschule/Pleoptik 

  • Sehentwicklung bei Kindern

  • diverse, individuelle Optionen zur Amblyopie-Behandlung mittels der bekannten Teil-& Vollzeitokklusion (Pflasterbehandlung), Sichtokklusionsfolie, Penalisation (Bestrafung eines Auges mittels Mydriatikum)

  • Schielwinkelmessung prä- & post-operativ 

  • Indikationsstellung zur Augenmuskel-Operation

  • Assistenz Augenmuskelchirurgie 

  • Abklärung angeborener und erworbener Augenbewegungsstörungen

  • Abklärung und Therapie von Doppelbildern (Diplopie)

  • Abklärung asthenopischer Beschwerden

  • Kopfschmerz- und Schwindel-/Diagnostik

  • Abklärung von Lese- Rechtschreibeschwächen (Legasthenie)

  • Myopie-Management (Myopieprophylaxe)

  • Myopie-Kontrolle mittels Mydriatikum, optische Korrektionen nach dem Prinzip des hyperopen Defokus (Ortho-K, multifokale KL, multifokale Brille, MiyoSmart)​

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Julia Schaal, dipl. Orthoptistin, Inhaberin

Spez. in Kinderaugenheilkunde & Neuroorthoptik,

Medizinpädagogin B.A.

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Was ist Orthoptik?

Die Orthoptik (früher auch Sehschule genannt) kommt aus dem Griechischen und bedeutet “richtig sehen“. Die Orthoptik ist ein Teil der Augenheilkunde und beschäftigt sich mit der Sehfunktion und der Zusammenarbeit beider Augen. Beim binokularen Sehen (Sehen mit zwei Augen) können oft Störungen auftreten. Im Alltag erzeugen beide Augen zwei leicht verschiedene Seheindrücke, die vom Gehirn zusammengefügt werden (Fusion), damit sich das für uns gewohnte Gesamtbild bildet. Durch die gleichzeitige Verarbeitung beider Eindrücke – anders als beim einäugigen Sehen (monokular) – können wir durch binokulares Sehen Tiefen und Räumlichkeiten optisch erfassen und verstehen (Stereopsis). Wenn Störungen hierbei auftreten, kann der Grund sowohl angeboren als auch erworben sein.

Die Orthoptik gehört zum Fachgebiet der Augenheilkunde und ist ist eine Spezialdisziplin der Augenheilkunde und beschäftigt sich mit der Sehfunktion und der Zusammenarbeit beider Augen. Hierbei geht es besonders um die Prävention, Diagnostik und Therapie aller Störungen des beidäugigen Sehens. Dazu gehören:

  • Abweichen eines Auges (Schielstellung)

  • Sehschwächen

  • Störungen des ein- und beidäugigen Sehens

  • Augenzittern (Nystagmus)

  • Augenbewegungsstörungen

Wer benötigt einen orthoptischen Termin bei Julia Schaal in der Augenarztpraxis?

  • Allgemein Kinder bis 14 Jahre für Routinekontrollen

  • Babies, Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei Verdacht auf eine Schielerkrankung

  • Frühgeborene

  • Patienten aus Familien mit augenbezogenen Vorerkrankungen (hohe Brechkraftfehler, Schielen, Amblyopien, Nystagmus, organische Augenerkrankungen)

  • Kinder und Jugendliche mit Entwicklungs- und Teilleistungsstörungen (Lese-Rechtsschreibschwäche, Wahrnehmungsstörungen AD(H)S

  • Patienten mit Augenmuskelstörungen und Doppelbildern

  • Patienten mit Problemen bei Naharbeit (Verschwommensehen, Kopfschmerzen, Augenschmerzen)

  • Patienten mit Kopffehlhaltungen

  • Patienten mit Augenzittern (Nystagmus), Kopfschmerzen und Schwindelsymptomatik

Früherkennung von Sehstörungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ab 1 Jahr

Besonders bei Kindern ist eine Früherkennung äusserst wichtig, weil die richtige Therapie eine lebenslange Sehschwäche verhindern kann. Eine routinemässige Augenkontrolle bei Neugeborenen und Kindern können wir nur empfehlen. Auch untersuchen wir bereits Neugeborene auf auffällige Augenkrankheiten. Bereits mit 18 Monaten setzen wir auf Vision Screening. Mit dieser Methode entdecken wir Sehstörungen, welche sonst unerkannt bleiben. Vision Screening ermöglicht refraktive Fehler wie Myopie (Kurzsichtigkeit), Hyperopie (Weitsichtigkeit), Astigmatismus (Hornhautverkrümmung, Astigmatismus, Stabsichtigkeit), Vorstufen der Amblyopie (Anisometropie; ungleiche refraktive Kraft sowie Strabismus; Schielen). Pupillen Abnormalitäten wie Anisokorie (unterschiedliche Pupillenweiten) können exakt gemessen werden.

Strabismus gehört zu den häufigsten Sehstörungen bei Kindern, ca. 3% sind betroffen. Schielen kann primär oder sekundär z. Bsp. durch Linsentrübungen, Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung auftreten und muss immer genau abgeklärt und behandelt werden. Ansonsten wird das schwächere Auge vom Gehirn vernachlässigt und es entwickelt sich eine zentrale, irreversible Sehstörung; eine Amblyopie.

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